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Wie alles anfing ...

Beim Kaufmännischen Lehrstellen Verbund KLEVER handelt es sich um eine Initiative von Urs Färber, dem Geschäftsleiter der Informedia Services AG in Winterthur. Die Firma erbringt seit 1991 Dienstleistungen im Bereich der kaufmännischen Grundbildung und im betriebswirtschaftlichen Umfeld.

Ausgangslage

Im Jahr 2003 waren die Medien voll von Meldungen über den Mangel an Lehrstellen. Zusammen mit Elisabeth Vetterli, Rolf Mötteli und Tom Mörker entwickelte Urs Färber Ideen, wie man einen substanziellen Beitrag zur Schaffung neuer Lehrstellen leisten könnte. Drei Gedanken waren wegweisend:

•  Die Fokussierung auf den kaufmännischen Bereich, wo fast 30% des gesamten Lehrstellen-Angebots angesiedelt sind.
•  Die Vorgabe, nicht nur Forderungen an die ausbildenden Betriebe zu stellen, sondern diese mit bedarfsgerechten Dienstleistungen aktiv zu unterstützen.
•  Die Idee, einen Kaufmännischen Lehrbetriebs-Verbund auf die Beine zu stellen.

Tom Mörker und Rolf Mötteli, Inhaber der Werbeagentur Eins1 AG entwickelten daraus den Brand 'KLEVER', was eben Kaufmännischer Lehrbetriebs Verbund bedeutete.

In der Person der damaligen CVP-Nationalrätin Rosmarie Zapfl, dem FDP-Nationalrat Prof. Dr. Felix Gutzwiller und dem Winterthurer Stadt-Präsidenten Ernst Wohlwend stellten sich namhafte Persönlichkeiten hinter das Projekt und halfen, die Idee in die Öffentlichkeit zu tragen. Ende 2003 wurde der Verein KLEVER mit Rosmarie Zapfl als umsichtiger Präsidentin gegründet, um den Ideen ein organisatorisches Dach zu geben und die Projekte von KLEVER zu begleiten. Alt-Nationalrätin Lisbeth Fehr und die erfahrenen Berufsbildner Christian Trüb und Alfred Breu ergänzten den Vorstand, später auch der Unternehmer Heiri Weidmann.

Es geht los ...

Die Ideen und Konzepte zur Lehrstellen-Förderung überzeugten, und der Bund und der Kanton Zürich, aber auch die UBS AG unterstützten die Entstehung von KLEVER mit grosszügigen Anschub-Hilfen.

Im Herbst 2004 konnte KLEVER Jules Senft als Lehrstellen-Förderer engagieren. Nun war auch die Akquisition von Ausbildungsplätzen in den Händen einer erfahrenen Person und es zeigten sich - trotz frostigem Gegenwind und langwierigen Entscheidungsprozessen in den kontaktierten Firmen - bald erste Erfolge.

Urs Färber verfasste anfangs 2005 das organisatorische und methodisch-didaktische Konzept für einen Lehrbetriebsverbund, das im Vorstand eingehend diskutiert und verfeinert wurde. Wiederum waren es Bund und Kanton Zürich, die dem Projekt grosses Vertrauen entgegen brachten. Dr. Luzi Schucan, Bruno Nett und Peter Bleisch vom Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich unterstützen das Projekt mit Rat und Tat. Am 15. August 2005 starteten 13 Lernende Ihre KLEVER-Lehre, am 14. August 2006 kamen 19 weitere hinzu und am 13. August 2007 nochmals 22.

Konsolidierung mit einer stabilen Trägerschaft

Heute hat KLEVER 60 Lernende unter Vertrag. Der Verein KLEVER hatte in der Aufbauphase eine wichtige Funktion, um der kleveren Verbunds-Idee zum Durchbruch zu verhelfen. KLEVER gedieh und wurde grösser und grösser. Heute braucht es den Verein nicht mehr, dafür eine stabile Trägerschaft mit eigenem Kapital. Der Vorstand ist zum Schluss gekommen, dass Firmen nicht bei KLEVER mitmachen, um am Vereinsleben zu partizipieren, sondern vor allem, um eine möglichst gute Unterstützung in der Ausbildung von Kaufleuten zu bekommen - eine gute Leistung zu einem marktgerechten Preis. Diese Leistung ist unmittelbar mit der Person von Urs Färber verbunden. Es war deshalb für den Vorstand nichts als konsequent, den Kaufmännischen Lehrbetriebs-Verbund KLEVER wieder ganz in die Hände der Informedia Services AG zu legen. Diese übernahm KLEVER mit allen Aktiven und Passiven und natürlich auch mit allen Rechten und Pflichten und firmiert seit dem 10. Oktober 2007 als KLEVER AG.

Für die Lernenden und die Ausbildungsbetriebe ändert sich praktisch nichts; die KLEVER-Administration wurde seit Beginn durch die Informedia Services AG geführt und die verantwortlichen Personen und die abgeschlossenen Vereinbarungen werden immer noch dieselben sein. Dies alles wäre natürlich nicht möglich ohne das Engagement und das Wohlwollen der beteiligten Firmen, um deren Mitwirkung KLEVER sehr dankbar ist.

Ausblick in die Zukunft

KLEVER will weiter wachsen und  möchte im Vollausbau 80 bis 90 Lernende ausbilden. Aber auch nicht mehr, weil der persönliche Kontakt bei KLEVER ganz hoch gewichtet wird. Ausbildung passiert letztlich in der Interaktion zwischen Menschen; je besser sie sich gegenseitig kennen, je erfolgreicher sind sie beim Erreichen der Ausbildungsziele.


Diese Personen haben zur Entstehung von KLEVER mit Rat und Tat beigetragen

Urs Berger, Verbunds-Leiter, Liestal - Peter Bleisch, Berufsbildungs-Controller, Winterthur - Alfred Breu, Geschäftsleiter ZLI, Affoltern a/Albis - Lisbeth Fehr, alt Nationalrätin, Humlikon - Prof. Dr. Felix Gutzwiller, Nationalrat, Zürich - Tom Mörker, Marketing-Fachmann, Winterthur - Rolf Mötteli, Marketing-Fachmann, Winterthur - Bruno Nett, Berufsbildungcontroller, Zürich - Dr. Luzi Schucan, Berufsberater / Bildungspädagogik, Zürich - Christian Trüb, Ausbildner, Brütten - Elisabeth Vetterli, Schulische Heilpädagogin, Winterthur - Dr. Heidi Witzig, Historikerin, Uster - Ernst Wohlwend, Stadtpräsident, Winterthur - Rosmarie Zapfl, alt Natinalrätin, Dübendorf


Urs Färber - Wirtschafts-Informatiker und Sozialpädagoge

Urs Färber ist Initiant von KLEVER. Er verbindet pädagogisch-didaktisches, betriebswirtschaftlich-organisatorisches und kaufmännisches Know-how und ist in Ausbildungsfragen versiert.

Berufslaufbahn 

1991-

Gründung Informedia Services AG. Beratungs-Tätigkeit in zahlreichen Projekten

1989-1991Ausbildung in Wirtschaftsinformatik
1986-1990Bildungsdirektion des Kt. Zürich, Zentralstelle für Berufsberatung Kt. Zürich, Bereichsleiter Information, Vtw. Lehrstellennachweis, Projekte ZEUS und CH-OR
1977-1985Praxis als Sozialpädagoge, davon vier Jahre auf der Bildungsdirektion des Kt. Zürich

KLEVER AG
Stadthausstrasse 103
CH-8400 Winterthur

Tel. +41 (052) 269 15 88
Fax +41 (052) 269 15 89

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